Tauchrevier Deutschland im Interview mit "Der Taucherblog"

Tauchphysik

Die kompakte Broschüre „Basiswissen Tauchen“ – Notfallmanagement, Tauchphysik und Tauchverletzungen. Mit 16 Seiten und einem Format von 148 x 110 mm gehört sie in jedes Logbuch eines Sporttauchers. Bei Interesse (9,90€ + Briefporto) einfach Email mit Anschrift an buddy@tauchrevierdeutschland.de oder die Kommentarfunktion dieses Beitrages nutzen. Siehe auch: Tauchverletzungen

Wassereigenschaften

Wasser verfügt über besondere Eigenschaften, Anomalien und Gesetzmäßigkeiten, die sich in der Tauchphysik und Tauchtheorie wiederspiegeln.

Archimedisches Prinzip

Tauchrelevanz: Tarierungskontrolle unter Einfluss von Volumen, Masse des Tauchers und der Dichte des Wassers (salz/süss).

Ein in Flüssigkeit eingetauchter Körper der Gewichtskraft (F2) erfährt Auftrieb entsprechend der Kraft, die der Gewichtskraft (F1) der von ihm verdrängten Flüssigkeitsmenge entspricht.

F1 > F2 = positiver Auftrieb,
F2 > F1 = negativer Auftrieb,
F1 = F2 = neutral

Gesetz von Boyle-Mariotte

Tauchrelevanz: Luftvorratsplanung für Tauchgänge, Notwendigkeit beim Abstieg/Aufstieg die Tariermittel (Jacket/Wing/Trockenanzug) zu füllen/leeren. Keine Luft anhalten (beim Aufstieg!) – Lungenüberdehnung.

Der Druck eines Gases ist bei gleichbleibender Temperatur dem Volumen umgekehrt proportional.

P * V = konstant,
P1 * V1 = P2 * V2

Gesetz von Charles, Gesetz von Gay-Lussac

Tauchrelevanz: Erklärt, warum eine Pressluftflasche an Land in der Sonne mit 200bar nach dem Abtauchen in kälterem Wasser einen geringeren Fülldruck aufweist.

Volumen- und Druckänderungen eines Gases stehen in direktem proportionalen Verhältnis zur Temperaturänderung.

(P * V ) / T= konstant,
(P1 * V1) / T1 = (P2 * V2) / T2

Beachte: Temperaturangaben in Kelvin (absolute Temperatur)

Gesetz von Dalton

Tauchrelevanz: Ermöglicht die Berechnung der äquivalenten Lufttiefe (EAD) beim Tauchen mit EAN zur Tauchgangsplanung mit Lufttabellen. EAD = (((1- O2%) * (Tiefe + 10)) / 0,79) – 10

Der von einem Gasgemisch ausgehende Gesamtdruck entspricht der Summe der Einzeldrücke (Partialdruck) der im Gemisch enthaltenen Gase.

PGesamt = P1 + P2 + P3 + …,
P1 = PGesamt * % Volumen Gas1

Gesetz von Henry

Tauchrelevanz: Basis der Dekompressionsmodelle abgebildet in Tauchcomputern und –tabellen. Berechnung von Nullzeiten, Deko-, Tiefen- und Sicherheitsstopps.

Die Menge des sich lösenden Gases in Flüssigkeiten (Geweben) bei einer bestimmten Temperatur ist proportional zum Partialdruck des Gases.

Habt Ihr Wissenswertes oder Anmerkungen und Kommentare? Laßt es mich wissen!

 

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Categories: TauchTheorie

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Mario Merkel, Tauchrevier Deutschland

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